Язык и культура стран изучаемого языка материалы студенческой научно-практической



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Французские заимствования в немецком языке



И.А. Плисенко, А.А. Плисенко
Тесные экономические, политические и культурные отношения разных стран друг с другом приводят к взаимному влиянию языков. В определенные исторические периоды словарный состав немецкого языка подвергался интенсивному влиянию французского языка. В статье кратко описаны социальные и лингвистические причины французских заимствований.Рассмотрены фонетические, морфологические и орфографические виды ассимиляции и функции французских заимствований в немецком языке.
Библиогр. 8 назв.
Ключевые слова: немецкий язык, французский язык, заимствование, ассимиляция, иностранное слово, интернационализм.
Плисенко Иван Анатольевич, студент группы ЭАПУ-10-1, института энергетики
Плисенко Алевтина Анатольевна, к. филол. н., доцент, заведующая кафедрой иностранных языков для технических специальностей №2


FranzösischeEntlehnungen im Deutschen

Enge wirtschaftliche, politische und kulturelle Beziehungen verschiedener Länder miteinanderführen zur gegenseitigen Beeinflussung der Sprachen. In bestimmten historischen Perioden wurde das lexikalische Wortgut der deutschen Sprache einer intensiven Einwirkung des Französischen ausgesetzt. Im Artikel sind soziale und linguistische Ursachen französischer Entlehnungen kurz beschrieben. Phonetische, morphologische und orthographische Typen der Assimilation, Funktionen französischer Entlehnungen im Deutschen sind betrachtet.



Stichwörterdeutsche Sprache, französische Sprache, Entlehnung, Assimilation, Fremdwort, Internationalismen.

Alle Völker stehen in wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen zueinander, was zu einer ständigen gegenseitigen Beeinflussung der Sprachen führt. Die deutsche Sprache ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Deutschland «stand schon in germanischer Frühzeit in engen Beziehungen zu anderen Völkern, was in der Entwicklung des deutschen Wortschatzes eine deutliche Widerspiegelung fand. Im Laufe ihrer kulturellen Entwicklung ist die deutsche Sprache dem Eindringen von Fremdwörtern stark ausgesetzt gewesen» [1; 92].

Es ist eine bekannte Tatsache, dass das deutsche Wortgut eine außerordentlich intensive Einwirkung des Französischen hatte. Die langen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich haben tiefe Spuren im Wortbestand beider Sprachen hinterlassen.

Der vorliegende Artikel ist der entlehnten Lexik aus dem Französischen im Deutschen gewidmet. Die Aktualität dieses Problems wird durch die Unentbehrlichkeit der semantischen Beschreibung verschiedener Schichten der Lexik in der gegenwärtigen deutschen Sprache erklärt. Um dieses Ziel zu erreichen, stellen wir uns folgende Aufgaben:



  1. soziale und linguistische Ursachen der Entlehnung zu beschreiben;

  2. Klassifikation des entlehnten Wortgutes und französischen Wörter im Deutschen zu analysieren;

  3. phonetische, morphologische und orthographische Assimilation festzustellen;

  4. Funktionen fremden Wortgutes in der deutschen Sprache der Gegenwart zu betrachten.

Wir gehen zuerst auf die Ursachen und Etappen der französischen Entlehnung im Deutschen ein. Bestimmte historische und soziale Umstände führten dazu, dass die französischen Wörter ins Deutsche einströmten. In der Literatur zu diesem Thema werden drei Perioden der Einströmung der französischen Wörter ins Deutsche genannt[2].

Die erste Schicht der französischen Entlehnung geht auf das 11. – 12. Jahrhundert zurück. Frankreich wurde damals mit seiner ritterlich-höfischen Kultur, mit der Kultur des Frauendienstes, mit dem Aufblühen neuer Moden, Kochkunst usw. zum Vorbild für die herrschenden Klassen des rückständigen Deutschlands. Geblieben sind von den französischen Entlehnungen dieser Periode Wörter, die mehr oder weniger allgemeine Begriffe ausdrücken, und Bezeichnungen aus Sonderbereichen, die entweder als Historismen in Wortbestand oder bis heute Benennungen aktueller Gegenstände geblieben sind, z.B.: Palast, Tournier, Preis, Tanz, tanzen, Platz, Kristall, Rubin,Samt.

Die zweite Schicht französischer Wörter strömte ins Deutsche erst viel später ein, und zwar im 17. – 18. Jahrhundert. In dieser Epoche des Absolutismus würde Frankreich wieder zum führenden Land Westeuropas und diente dem feudalen Adel anderer westeuropäischer Staaten als Vorbild. Das rückständige zersplitterte Feudaldeutschland stand mehr als andere Länder unter dem Einfluss Frankreichs jener Zeit. Alles, was aus Frankreich kam, war Mode, auch die Sprache.Diese Periode in der Entwicklung der Kultur Deutschlands wurde sogar a-la-mode Zeit genannt [1; 97]. Diese Zeit umfasst einen reichen Wortschatz aus den verschiedenen Bereichen: Innenarchitektur und Möbel, Bau- und Gartenkunst, Essen und Trinken, Kleidung, Schönheitspflege, Tänze und Spiele, Gebrauchsgegenstände, z.B.: elegant, kokett, nett, galant, Mode, Omelette.

Hierher gehört auch fast die gesamte Militärterminologie: Armee, Bataillon, Kompanie, Parade, Garnison, Kommandeur, Galerie,Balkon, Garderobe, Sofa, Perücke, frisieren, Sauce, Konfitüre, Biskuit, amüsieren, Pomade, Kompott, Ball und viele andere.

Die dritte Schicht französischer Entlehnungen bezieht sich auf die zweite Hälfte des 18. und die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie wurde durch andere historische Ereignisse bedingt – Ideen der französischen Aufklärer des 18. Jahrhunderts und der bürgerlichen französischen Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts. Folgende Wörter bereicherten den Wortschatz der deutschen Sprache jener Zeit: Revolution,Revolutionär,Republik,Proletariat,Konstitution,Sozialismus,Kommunismus u.a.. Heute existieren sie in ihrer Mehrheit als sogenannte internationale Wörter.

Unter den Internationalismen versteht man im Deutschen Wörter fremder Herkunft, die vielen Sprachen der Welt eigen sind uns bestimmte Begriffe der Ökonomik und Politik, der Wissenschaft und Technik, der Kultur, Architekturausdrücken. Die Internationalismen sind meistenteils allgemein verständlich und sehr gebräuchlich: international, Politik, Offizier, Konzert u.a. Sie sehen in allen Sprachen ihrer phonetischen Gestalt nach sehr ähnlich aus.

Die meisten Entlehnungen verändern sich im Deutschen, sie passen sich ans System der deutschen Sprache an. Traditionell unterscheidet man drei Typen der formellen Assimilation: phonetische, morphologische und orthographische.

Unter der phonetischen Assimilation versteht man «die Anpassung der Entlehnung an die phonetischen Normen der aufnehmenden Sprache. Sie wird durch den Unterschied in der Aussprache einzelner Laute, in der Betonung und auch durch gesetzmäßige phonetische Sprachbesonderheiten bedingt» [1; 106]. Aber viele Wörter sind lautlich nicht eingedeutscht, sie werden in der fremden Lautung wiedergegeben, z.B.: Ingenieur, Teint, Parfum.

Bei der morphologischen Assimilation handelt es sich um die Anpassung der Entlehnung an das morphologische System der Sprache. In der deutschen Sprache ist es die Hinzufügung des Artikels, der Pluralsuffixe und Kasusflexionen zu den Substantiven, Verbalsuffixe und Verbalflexionen – zu den Verben. So bekommt das französische Verb dancer im Deutschen die Form tanzen und wird als gewöhnliches schwaches Verb konjugiert. In diesem Fall beobachten wir gleichzeitig die morphologische und phonetische Assimilation.

Bei der orthographischen Assimilation werden Substantive groß geschrieben, fremde Buchstaben und Buchstabenverbindungen werden durch deutsche ersetzt, z.B.: Cafe wird zu Kaffee, Bureau zu Büro, Friseur zu Frisör, Telephon verwandelt sich in Telefon. Man kann verschiedene Stufen der Assimilation unterscheiden: vollständige und unvollständige Assimilation.

Im Fall der vollständigen Assimilation «passt sich das Wort allmählich ans phonetische und grammatische System der deutschen Sprache vollständig an und unterscheidet sich gar nicht vom allgemeinen deutschen Wortschatz» [3; 19]:


Abenteuer

tanzen

Möbel

Preis

frz. eventure;

frz. dancer;

frz. meuble;

frz. prix



Bei der unvollständigen Assimilation geht es um:

a) solche Wörter, in denen nur die Betonung die fremde Herkunft verrät (wobei sie meist auf das Suffix fällt): Fabrik, Republik, Maschine u.a.

b) manche Wörter, die noch einige andere fremdsprachige Kennzeichen bewahren- Suffixe, Präfixe, einzelne orthographische und phonetische Besonderheiten:

Villa v statt w

Organisation – mit dem Suffix - tion

amoral – mit dem Präfix a-

c) Es gibt auch Fälle, in denen die fremde orthographische und zum Teil phonetische Gestalt völlig beibehalten ist, die morphologische Assimilation sich aber vollzogen hat. Die fremdartige Gestalt des Wortes ist hier noch deutlich ausgeprägt: Ingenieur, Genre, Niveau, Friseur u.a.

d) Es gibt auch völlig unassimilierte Wörter, die «im Deutschen in ihrer unveränderten fremden Gestalt vorkommen» [3; 120].

Als Beispiel können folgende Wörter angeführt werden: c'est la vie; s'il vous plait; cherchez la femme und andere.

Es sei unterstrichen, dass die Assimilationvon Fremdwörtern ein sehr langsamer und schwieriger Prozess ist. Das Alter der Entlehnung, insbesondere die Häufigkeit ihres Gebrauchs und die Wichtigkeit des ausgedrückten Begriffs spielen eine bedeutende Rolle bei der Assimilation der entlehnten Wörter. Die Mehrheit der völlig assimilierten Wörter sind die ältesten Entlehnungen:

Abenteuer – frz. aventure;

fehlen – frz. faillir

tanzen – frz. dancer u.a.

Interessant sind semantische Verhältnisse des entlehnten Wortes mit anderen Wörtern der Empfängersprache, und zwar in der Synonymie, z.B.:



Antlitz – Gesicht – Visage – Fresse

Das Wort Antlitz hat eine gehobene Färbung, Gesicht wird neutral gebraucht. Und das uns interessierende Wort Visage wird im Deutschen zum Unterschied vom Französischen, wo das Wort neutral gefärbt ist, familiär gebraucht.

Die Analyse des entlehnten Wortbestandes zeigt: viele Wörter französischer Herkunft verändern ihre Bedeutung im Deutschen und sind nicht mehr ihrem Äquivalent ähnlich. Das französische Wort artiste bezeichnet den Artisten im Allgemeinen. Das deutsche Wort Artist bezeichnet den Artisten des Zirkus, des Varietes, des Kabaretts.

Weiter betrachten wir Funktionen der französischen Entlehnungen in der deutschen Sprache.



  1. Eine grundlegende Funktion ist die Verwendung des Fremdwortes (Internationalismen) als Terminus. In terminologischer Funktion hat das Fremdwort gegenüber einheimischem Wortgut den Vorteil, dass es kaum Nebensinn und Gefühlswert hat.

  2. Das Fremdwort und ein einheimisches Wort können als Synonyme bedeutungsdifferenzierend sein:

Station – Haltestelle

Autor – Schriftsteller

  1. Das Fremdwort und ein einheimisches Wort unterscheiden sich im Bedeutungsumfang. Das Wort originell kann durch mehrere deutsche Wörter ersetzt werden:

originelle Idee – «erstmalig», «schöpferisch»;

origineller Einfall – «lustig», «humorvoll».

  1. Das Fremdwort und ein einheimisches Wort unterscheiden sich im Gefühlswert. Das Fremdwort wirf häufig als emotional ausdrucksstärker empfunden:

attraktiv – «anziehend»

sensibel – «empfindsam»

Als Modeerscheinungen, Prestigewörter spielen französische Wörter eine gewisse Rolle. Viele Entlehnungen dringen in den deutschen Wortschatz ein und werden zu stabilen Elementen seines Wortbestandes, das sind völlig assimilierte Wörter wie: Mantel, Mauer, Fenster, Körper u.a.

Die Entlehnungen können eine negative Rolle spielen, wenn sie in manchen Perioden der deutschen Sprachentwicklung einen großenUmfang erhalten. Im 17. Jahrhundert wurde die deutsche Sprache von ungebräuchlichen und unnötigen, den breiten Volksmassen unverständlichenfranzösischenWörternüberflutet. Sie drückten oft keinen neuen Begriff aus, bezeichneten weder einen neuen Gegenstand noch eine Erscheinung und hatten meistenteils entsprechende Äquivalente im Deutschen. Solche Erscheinungen, wie T.Schippan meint, «vervollkommnen die Sprache nicht. In diesen Fällen ist die Entlehnung nicht als sprachbereichernder, sondern als verunreinigender Faktor zu betrachten» [4; 49].

Heute kommen zahlreiche, vor allem englische Entlehnungen in Zeitungen und Zeitschriften vor. Nicht immer sind sie jedem Leser verständlich. Wir haben hier einige Beispiele für den Gebrauch der französischen Entlehnungen gefunden.



Als es elf Uhr war, begleitete er sie in ihr Hotel zurück, ein Hotel der mittleren Klasse, wo der Portier auch im Restaurant nebenan helfen muss [5; 3].

Oft habe ich mich gefragt, ob ich eigentlich ein Dompteur bin [6; 22].

Haben Sie zu viel gearbeitet, sich zu sehr engagiert? [7; 230].

In der jüngsten Nummer des Journals für junge Deutschlerner «Vitamin de» kommen auch französische Wörter vor:



Russland hatte mit Frankreich und Großbritannien eine Allianz. [8; 24]

Alle waren sich einig: Ein Studium in Bayern – das ist eine große Chance. [8,20]

Wachleute, Frisöre oder Kellner bekommen oft nur 5 Euro pro Stunde. [8; 4]

Jedes kleine Detail an einer Ware wird beachtet und perfekt gemacht. [8; 6]
Insgesamt bleibt die Zufriedenheit der Deutschen trotz der Euro-Krise auf dem hohen Niveau... [8; 11]

Deutschland befindet sich auf einem Zufriedensheitsplateau. [8; 11]

Es wurden die aktuellen Adressen, Kontaktdaten und Öffnungszeiten recherchiert. [8; 21]

Zum Schluss ist zu sagen, dass die deutsche Sprache ziemlich viele französische Entlehnungen enthält. Die Arbeit an diesem Thema hat einen großen praktischen Wert für das Erlernen der deutschen Sprache. Es wurden Bedeutungen und die Aussprache von vielen französischen Wörtern festgestellt.


Bibliographie


  1. Iskos A., Lenkowa A. Deutsche Lexikologie. – 3. Auflage. – L.: Proswestschenije, 1970 – 294S.

  2. Забавников Б.Н. Французские лексические заимствования и их освоение в современном немецком языке. Калинин, 1971 – 18с (Калининский государственный педагогический институт имени М.И. Калинина). Автореферат.

  3. Stepanova M.D., Cernyseva I.I. Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. – 2. Auflage. – M.: Hochschule 1986 – 247S.

  4. SchippanTh. Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. – 2. unveränderte Auflage. – Leipzig: VEB Bibliographisches Institut 1984 – 307S.

  5. Juma. – 1999. – №3.

  6. Der Spiegel. – 1998. – №38. – S. 5.

  7. Der Spiegel. – 1999. – №32. – S. 48 – 53.

  8. Vitamin de. – 2014. – №61.



МАССОВАЯ КУЛЬТУРА РОССИИ И ЯПОНИИ
А.В. Полянская, А.П. Балтуев
Становление массовой культуры в разных странах происходило по своему пути, в зависимости от менталитета народа, обычаев, традиций, общественной действительности и даже от политического строя. В России – европейский менталитет, в Японии – восточный менталитет. Будет целесообразно сравнить специфику культуры этих стран по таким направлениям, как музыка, кино, литература.
Библиогр. 6 назв.
Ключевые слова: развитие массовой культуры, менталитет, традиции, Япония, Россия, музыка,  кинематограф,  литература.
Полянская Анастасия Валерьевна, студентка группы ДИб-13-1, института изобразительных и социально-гуманитарных наук.
Балтуев Алексей Павлович, старший преподаватель кафедры иностранных языков для гуманитарных специальностей

ロシアと日本の大衆文化
さまざまな国で大衆文化の生成はそれぞれに展開した。その展開は慣習や

伝統や社会の現実、国家機構などに服属する。ロシアにロシアのメンタリ

ティで日本には東方のメンタリティである。音楽や映画や文学などの文化

の分野の比較が妥当と思われている。


大衆文化の発展, メンタリティ, 伝統, 日本, ロシア, 音楽, 映画, 文学。
Япония – небольшое островное государство, а наша Родина – великая континентальная держава, и между нашими странами много различий и по менталитету, и по вероисповеданию, и по культурным традициям. Почему же, несмотря на это, наши народы так глубоко и взаимно интересуются культурой друг друга?

Японская культура в России

Более-менее фундаментально с японским языком в России познакомились более трехсот лет назад. Петр I основал первое среднее учебное заведение «Навигацкую школу» и в ней школу японского языка, которая в 1745 году была переведена в Иркутск. Тогда Иркутск был центром Сибирского губернаторства от Урала до тихого океана.

В 1898 году в Санкт-Петербургском университете учреждается кафедра японского языка, и всего через пару лет японоведение в данном университете присутствовало на высоком уровне. В России начало ХХ столетия эксперты называют «золотым веком» японоведения. В известных тогда журналах, как «Русское богатство» и «Нива», публиковались не только многочисленные материалы о Японии, но и переводы произведений японской литературы.

Большое влияние на творчество импрессионистов XIX века оказали японская гравюра «укиёэ»  («картины бренного мира», вид гравюры на дереве, появился в XVII веке. Обычно на гравюрах изображались сцены из обычной жизни: природа, люди и т.д.) и японское прикладное искусство, а японизм стал очень модным течением в Западной Европе. Под косвенное влияние японской культуры попал и российский авангард XX века.

В 1920-х годах в СССР первый раз гастролировал японский театр, что собственно стало настоящей сенсацией для советской интеллигенции. Представители сценического искусства, основу которого составлял западноевропейский и русский реализм, были поражены абсолютно иным, другим стилем японского театра. Сергей Эйзенштейн и Всеволод Мейерхольд испытали глубокое воздействие театра кабуки и живописи «укиёэ», переняв многое из японского изящного искусства и японского театра. Алексей Новиков-Прибой (1877–1944) в 1933 году опубликовал знаменитый роман «Цусима» (на японский язык роман переведен под названием «Гибель Балтийской эскадры»).

Следует отметить, что в СССР были переведены японские литературные памятники более чем тысячелетней давности – поэтическая антология 759 года «Собрание мириад листьев» («Манъёсю»), «Анналы Японии» («Нихон сёки») 720 года, «Записки о деяниях древности» («Кодзики») 712 года. Уже в 1924–1925 годах Н.И. Конрад перевел свитки «Скорлупка цикады» и «Вьюнок, распускающийся вечером» из «Повести о принце Гэндзи» (1001г.).

Глубоки связи между Россией и Японией и в других гуманитарных сферах. В России существует несколько школ икебана, интересуются  чайной церемонией. Почти во всех детских садах и начальных школах есть уроки оригами.

Русская культура в Японии

В эпоху Эдо (1603 – 1867) простые японцы почти ничего не знали о России. В 1792 г. Хэйсукэ Кудо написал книгу «Размышления о нравах рыжих варваров» (Ака эдзо фусэцу-ко). Ещё раньше, в 1787 году, Сихэй Хаяси, самурай княжества Сэндай, написал книгу «Военные беседы о морской обороне» (Кайкоку хэйдан), в которой первым врагом Японии рассматривал Китай, а вторым – Россию. Примерно в то же время была издана книга Хосю Кацурагавы «Краткие сведения о северных краях» («Хокуса бунряку»), в которой содержатся данные о положении в России, полученные автором от Дайкокуя Кодаю. Это был свод скрупулезных наблюдений о жизни в России XVIII века. Дайкокуя Кодаю был капитаном судна, потерпевшего кораблекрушение на Дальнем Востоке и экипаж был переправлен через Камчатку, Якутск в Иркутск. Был удостоен аудиенции у Екатерины Второй и был репатриирован в Японию. В прошлом веке писатель Оэ Кэндзабуро об этом написал книгу «Сны о России» и был снят одноимённый художественный фильм.

Таким образом,  контакты между Японией и Россией начали устанавливаться уже в эпоху Эдо, но для японского народа Россия оставалась все еще неизвестным государством. По-настоящему японцы узнали о России только в период Мэйдзи, когда произошло «открытие» страны для внешнего мира и стали читать русскую литературу. Японский писатель Симэй Футабатэй (1864–1909), который начал учить русский язык, следуя призыву «изучить русский язык, чтобы противостоять русским», стал вскоре горячим пропагандистом российской литературы и заложил основы японской литературы нового времени. Уже в первой половине периода Мэйдзи (1880–1890) были переведены на японский язык и стали известны

среди читателей произведения Н.И. Гончарова, И.С. Тургенева, Ф.М. Достоевского, Н.В. Гоголя, и других русских писателей. Кроме того, в Японии стала популярна теория реализма В.Г. Белинского, Н.Г. Чернышевского, Н.А. Добролюбова и других великих русских критиков. Все они большое влияние на японскую литературу. Можно с уверенностью утверждать, что в конце XIX – начале XX века японская интеллигенция находилась под влиянием русской литературы.

Из произведений, оказавших в то время влияние на японскую молодежь, можно отметить роман М.П. Арцыбашева «Санин», провозглашавший сексуальное освобождение (в России в начале XX века появилось движение «санинизм»), а также труды А.М. Коллонтай. Рюносукэ Акутагава, широко известный в России как автор рассказа «Врата ада» (в русском переводе новелла больше известна как «Ворота Расёмон»), положенного в основу фильма «Расёмон», испытывая глубокий интерес к Н.В. Гоголю, пишет одноименное с его рассказом произведение «Нос». А Акира Куросава, всемирно известный режиссер кинофильма «Расёмон», экранизировал роман Ф.М. Достоевского «Идиот» и В.Арсеньева «Дерсу Узала».

Также близки музыкальные вкусы японцев и русских. В Японии пользуется популярностью великая русская классическая музыка таких композиторов, как П.И. Чайковский, И.Ф. Стравинский, Д.Д. Шостакович, А.И. Хачатурян и С.С. Прокофьев. Многие любители музыки в Японии восхищались в прошлом басом Ф. Шаляпина, исполнительским мастерством пианиста С. Рихтера, скрипача Д. Ойстраха, виолончелиста М. Ростроповича. Любят у нас и сейчас концертирующих пианистов Е. Кисина и С. Бунина, дирижера Г. Рождественского. Когда в Японии гастролирует Большой или Мариинский театр, зрительные залы всегда переполнены. То же можно сказать и о цирковых представлениях. Любят в Японии киноленты Н. Михалкова, есть и большие любители картин А. Тарковского, мультфильмов Ю.Б. Норштейна. Очень популярны и переведены на японский язык песни «Огонёк», «Катюша», «Подмосковные вечера», «Миллион алых роз». Причём многие японцы, особенно молодёжь, думают, что «Миллион алых роз» - японская песня.

Таким образом, хотя Россия и Япония во многом различны, но обоюдный интерес к культуре был вызван не только стремлением к постижению экзотики. Богатая история культурных связей между Японией и Россией позволяет надеяться на то, что этот культурный багаж в будущем поможет привнести новое в отношениях между нашими странами.
Библиографический список


  1. Джеймс Л. Мак-Клейн. Япония от сёгуната Токугавы в XXI век [Текст] / Мак-Клейн Джеймс Л. – М.: Астрель, 2007. – 895 с.

  2. Дейноров Э. История Японии [Текст] / Дейноров Э. – М.: АСТ, 2008. – 767 с.

  3. [Электронный ресурс]. URL: http://www.russkiymir.ru/russkiymir/ru/magazines/archive/2008/04/article14.html?print=true (Дата обращения:10.04.2014)

  4. [Электронный ресурс]. URL: http://miuki.info/2012/09/yaponskaya-kultura-v-rossii-russkaya-kultura-v-yaponii/ (Дата обращения:10.04.2014)

  5. [Электронный ресурс]. URL: http://sibac.info/11361 (Дата обращения:10.04.2014)

  6. [Электронный ресурс]. URL: http://cyberleninka.ru/article/n/massovaya-kultura-rossii-i-yaponii-sravnitelnyy-tsennostno-smyslovoy-analiz (Дата обращения:10.04.2014)

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